Filme mit/über AutistInnen

After Thomas/Mein Freund auf vier Pfoten
Spielfilm (nicht die Serie) nach einer wahren Begebenheit.
Dank seines Hundes lernt ein autistischer Junge mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.
Ohne Bewertung, da wir den Film selbst noch nicht gesehen haben. Bei TV-Spielfilm
The A-Word
Fiktion. TV-Serie.
Der fünfjährige Joe hat Probleme im Umgang mit anderen Menschen und isoliert sich durch dauerndes Musikhören. Seine Eltern wollen nicht wahrhaben, dass sich Joes Zustand nicht bessern/ändern lässt.
In dieser Serie geht es eigentlich um die Reaktionen der Eltern und (erwachsenen) Verwandten auf Joes Verhalten; für die Geschichte könnte Joe auch eine andere Störung als  Autismus haben. Mich hat das Verhalten der Eltern mit der Zeit etwas genervt; Joe und seine 17-jährige Schwester verhalten sich wesentlich reifer. Da Joe fast dauernd Musik hört, werden viele tolle Songs gespielt. Bei IMDb und bei Wikipedia
The Code
Australische Serie (nicht der Spielfilm) Staffel 1
Im australischen Outback stirbt ein Aborigine-Mädchen bei einem mysteriösen Autounfall. Der Journalist Ned Banks bekommt ein Video vom Unfall und beginnt gemeinsam mit seinem autistischen Bruder Jesse zu recherchieren. Bald stellt sich heraus, dass hinter dem Unfall ein Komplott stecken könnte, welches bis in die höchsten politischen Kreise reicht.
Sehr spannend und gut erzählte Geschichte; die Charaktere sind ziemlich glaubwürdig dargestellt. Auf jeden Fall sehenswert. (Zur 2. Staffel können wir nichts sagen, da wir sie nicht gesehen haben.) Bei IMDb und bei Wikipedia.
Im Weltraum gibt es keine Gefühle
Simon ist 18 Jahre alt und Autist. Er lebt bei seinen Eltern in einer schwedischen Kleinstadt. Immer wieder versteckt er sich in einem alten Waschzuber. Er behauptet, dass er sich dann im Weltraum befände, wo es keine Gefühle gibt.
Seine Eltern schicken ihn schließlich zu seinem Bruder Sam und dessen Freundin. Simon versucht seinen Alltag nach strengen Regeln, Riten und Mustern zu organisieren und geht Sams Freundin damit dermaßen auf die Nerven, dass diese sich von Sam trennt. Mit einem akribisch ausgearbeiteten Fragenkatalog versucht Simon eine neue Freundin für Sam zu finden.
Ohne Bewertung, da wir den Film selbst noch nicht gesehen haben. Bei IMDb und bei Wikipedia (SPOILERALARM: Bei Wikipedia wird das Ende der Geschichte beschrieben!).
Life, animated
Dokumentarfilm.
Der Film handelt vom (mittlerweile erwachsenen) autistischen Owen, der als Kind mit Hilfe von Disney-Zeichentrickfilmen mit seiner Familie kommunizieren lernte.
Ohne Bewertung, da wir den Film selbst noch nicht gesehen haben. Bei IMDb und bei Wikipedia
Mary & Max
Knetanimation.
Mary ist 8 Jahre alt und lebt in Australien. Durch einen Zufall beginnt sie mit Max in New York eine lange Brieffreundschaft. Ein sehr schöner Film, unbedingt sehenswert! Bei IMDb und bei Wikipedia (SPOILERALARM: Bei Wikipedia wird das Ende der Geschichte beschrieben!).
Mozart and the Whale/Mozart und der Wal
Verfilmung des autobiographischen Romans Mozart and the Whale/Crazy in Love – Ein autistisches Paar erzählt seine Geschichte von Mary und Jerry Newport.
Donald ist studierter Mathematiker und jobbt als Taxifahrer. Isabelle ist Musikerin und Malerin und arbeitet in einem Friseursalon. Sie lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen und nähern sich vorsichtig an. Dadurch wird das Leben der zwei gegensätzlichen Charaktere völlig durcheinandergewirbelt: Der zurückhaltende Donald verbirgt sein Dasein als Asperger-Autist in der Öffentlichkeit und will sich lieber mehr der Gesellschaft anpassen. Isabelle hingegen ist mit ihrer extrovertierten Eigenart und ihrer Ehrlichkeit (mit der sie andere auch oft verletzt) ganz zufrieden und sucht nach Akzeptanz für ihr Dasein.
Ohne Bewertung, da wir den Film selbst noch nicht gesehen haben. Bei IMDb und bei Wikipedia.
Snowcake/Der Geschmack von Schnee
Mit Sigourney Weaver, Carrie-Anne Moss und Alan Rickman. Die Drehbuchautorin Angela Pell ist selbst Mutter eines autistischen Jungen.
Alex hat im verschneiten Ontario einen Autounfall. Die Anhalterin Vivienne stirbt noch am Unfallort. Voller Schuldgefühle sucht Alex Viviennes Mutter Linda auf. Doch Linda ist keine gewöhnliche Mom: Sie ist Autistin und kann ihre Trauer nicht zeigen. Alex beschließt, ein paar Tage bei Linda zu bleiben und nimmt immer mehr an ihrem Leben teil.
Ohne Bewertung, da wir den Film selbst noch nicht gesehen haben. Bei IMDb und bei Wikipedia (SPOILERALARM: Bei Wikipedia wird das Ende der Geschichte beschrieben!).
Temple Grandin/Du gehst nicht allein
Biopic.
Sehr schöner Film über die Autistin Temple Grandin. Unbedingt sehenswert! Am besten schaut man ihn im englischen Original an, denn in der deutschen Fassung lassen sie Temple Grandin „You’ll never walk alone“ (deshalb der deutsche Titel) tatsächlich auf Deutsch (!) singen. Aber lieber auf Deutsch anschauen als gar nicht. Bei IMDb
Weitere Filme über Menschen mit Autismus findet man ganz unten auf der Literaturliste des autismus Göttingen e.V.